Die Motorhaube ist oft ungenutzte Fläche – ideal, um unterwegs leise Strom zu erzeugen und Starter- oder Aufbaubatterie nachzuladen. Ohne Bohren, ohne Dachdurchdringung und ohne Einschränkungen für Dachzelt, Markise, Dachbox oder Dachträger.
Solarpanel auf der Motorhaube: mehr Autarkie ohne Dachumbau
Vorteile im Camper-Alltag
- Autark stehen: unterstützt Batterie(n) bei längeren Standzeiten.
- Lädt auch während der Fahrt: ideal für Kühlbox, Standheizung, Lüfter & Bordelektronik.
- Dach bleibt frei: perfekt in Kombination mit Dachzelt, Träger, Box oder zusätzlichen Dachmodulen.
Trust: Lager, Versand, Spezialist
- Lager in Deutschland, UK und USA: Versand erfolgt je nach Zielland/Verfügbarkeit aus dem passenden Lager.
- Für EU-Kunden meist Versand aus Deutschland: dadurch in der Regel keine Einfuhrabgaben.
- Fahrzeugspezifisch statt Universal-Matte: passgenau für die Motorhaube, sauberer Look.
Lackschutz: Zwischen Lack und Panel sitzt eine Schutzfolie (Vinyl-Decal). Sie schützt den Lack und erleichtert eine spätere, weitgehend rückstandsfreie Demontage.

Fahrzeug-Finder: in 1 Klick zum passenden Motorhauben-Panel
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Warum diese Panels so gut passen
Ultradünn, robust, unauffällig
- Ultradünn & leicht: ca. 3 mm Aufbauhöhe – aerodynamisch und optisch dezent.
- ETFE-Oberfläche: gute Lichtdurchlässigkeit, UV-/Wetterbeständigkeit, weniger Reflexion/Blendung.
- Für Fahrzeugbetrieb ausgelegt: Materialien und Aufbau sind auf Wind, Regen, Schnee und tägliche Nutzung abgestimmt.
Moderne Zelltechnik & sinnvoller Systemaufbau
- Grade-A PERC monokristallin: Herstellerangaben typischerweise ca. 22–23 % Zell-Effizienz (modellabhängig).
- MPPT-Regler: holt bei wechselnden Bedingungen (Temperatur/Bewölkung) mehr aus dem Panel.
- Steckfertiges Konzept: je nach Kit mit passenden Leitungen/Anschlüssen; ideal für Starter-, Aufbaubatterie oder Powerstation.
Welche Leistung ist sinnvoll?
Die sinnvolle Leistung hängt vor allem von der verfügbaren Haubenfläche ab. Kleine Hauben liefern oft „Erhaltungsladung“, große Hauben ermöglichen deutlich mehr. Der reale Ertrag hängt zusätzlich von Jahreszeit, Temperatur, Bewölkung, Ausrichtung und dem eingesetzten MPPT-Regler ab.
Grobe Orientierung
- 30–40W: Erhaltungsladung, Standzeiten, Grundlast.
- 60–80W: spürbar mehr Puffer im Alltag, sehr gute Ergänzung.
- 90–100W+: maximale Wirkung auf großen Hauben (wenn verfügbar).
Meine Empfehlung
- Batterie fit halten: 30–60W reichen oft.
- Messbar mehr Autarkie: so groß wie möglich + MPPT + ggf. Dach-/Portable Panels ergänzen.
Montage in Kürze
- Haube reinigen und entfetten (wirklich gründlich, keine Wachs-/Versiegelungsreste).
- Schutzfolie blasenfrei verkleben (Wasser/Seife hilft beim Positionieren).
- Panel aufkleben, Kanten/Ecken sorgfältig andrücken, Kabel sauber zum Regler führen.
Wichtig: Nicht bei Kälte kleben. Unter ca. 10 °C wird es unnötig schwierig. Nach dem Verkleben 24–48 Stunden möglichst nicht waschen.
Beispielvideo: Installation am Sprinter
Hinweis: Beispielinstallation am Sprinter. Details können je nach Fahrzeug/Haubenform und Kabelführung abweichen. Dein eigenes Video folgt mit Praxistest und Fazit.
Produkte & Kits
Hier findest du die passenden Motorhauben-Solarpanels für gängige Camper-Basisfahrzeuge – gefiltert nach Fahrzeug.
Ducato / Boxer / Jumper (ab 2006)
Sehr häufige Camper-Basis – ideal für Erhaltungsladung und Nachladung unterwegs.
Fiat Ducato
Peugeot Boxer
Citroën Jumper
Mercedes Sprinter (Gen 1–3)
Je nach Generation gibt es unterschiedliche Watt-Klassen. Hier findest du die passenden Varianten.
VW (T4, T5/T6, Crafter 1/2)
Praktisch, wenn das Dach belegt ist (Dachzelt/Box/Träger) oder du zusätzliche Fläche nutzen willst.
VW T4
VW T5 / T6
VW Crafter
Weitere passende Fahrzeuge
Wenn du ein spezielles Fahrzeug hast oder dir unsicher bist: schau in der Kategorie nach oder schreib mir kurz – ich helfe dir beim Abgleich der Haubenfläche.
FAQ
Hält das wirklich auf der Motorhaube – oder fliegt mir das auf der Autobahn um die Ohren?
Entscheidend ist der definierte Aufbau (sauber entfettet, Schutzfolie, Klebeband/Adhesive) und die Montagebedingungen. Nicht bei Kälte kleben (ideal über ca. 10 °C), Ecken/Kanten sorgfältig andrücken und nach dem Verkleben 24–48 Stunden nicht waschen. Wenn das eingehalten wird, sitzt das Panel in der Praxis sehr stabil – auch bei höheren Geschwindigkeiten.
Welche Solarzellen werden verwendet und wie effizient sind sie?
Je nach Modell kommen moderne, monokristalline Solarzellen (Grade A, PERC) zum Einsatz. Herstellerangaben nennen typischerweise ca. 22–23 % Zell-Effizienz (modellabhängig).
Wie wird das System angeschlossen? (12V / 24V)
Grundprinzip: Solarmodul → (MPPT-)Solarregler → Batterie.
12V-System: Panel (typ. ~18V) → 12V-Regler → 12V-Batterie.
24V-System: Panel (typ. ~36V) → 24V-Regler → 24V-Batterie.
Mehrere 12V-Panels: parallel für 12V, in Serie für 24V (passender Regler vorausgesetzt).
Funktioniert das bei Wolken?
Ja – aber mit weniger Ertrag. Bei leichter Bewölkung kommt oft noch Nachladung an, bei dichter Bewölkung/Schatten kann es sehr wenig bis nichts sein. Ein MPPT-Regler verbessert den Ertrag bei wechselnden Bedingungen.
Schädigt das Panel den Lack?
Entscheidend ist die Schutzfolie zwischen Lack und Panel sowie sauberes Arbeiten (reinigen/entfetten). So bleibt der Lack geschützt.
Kann ich das später wieder entfernen?
Ja. Die Schutzfolie ist genau dafür da: das Panel klebt nicht direkt auf dem Lack. Je nach Alter/Kleber hilft vorsichtige Wärme bei der Demontage.


























