Ein stabiler, komfortabler Pendler-Scooter mit echter Straßenzulassung – das ist der AUSOM L1 ABE. In diesem Testbericht zeige ich dir, wie sich der E-Scooter im Alltag schlägt, für wen er sich wirklich lohnt und warum ich ihn ganz klar in die Kategorie „satter, komfortabler Cruiser“ einordnen würde – und weniger in die ultraleichte City-Klasse.
Der E-Scooter wird aktuell unter anderem bei Geekbuying angeboten. Dort kommt auch mein Testgerät her, deshalb steht der Deal von Geekbuying für mich klar im Fokus:
Optional gibt es den AUSOM L1 ABE auch bei anderen Händlern wie Amazon oder Mediamarkt, die oft mit ähnlichen technischen Daten und der gleichen ABE-Version werben.
AUSOM L1 ABE im Video – mein Praxistest
Im Video siehst du den AUSOM L1 ABE im echten Alltagseinsatz: Beschleunigung, Fahrkomfort, Verhalten auf schlechteren Wegen, Bremsen und natürlich, wie sich das Gewicht von knapp 28 kg anfühlt.
AUSOM L1 ABE im Überblick – was macht diesen E-Scooter besonders?
Der AUSOM L1 ABE ist ein straßenzugelassener E-Scooter mit eKFV-konformer ABE, 500 W Nennleistung (bis ca. 930 W Peak), 48 V-System und einem 15,6 Ah Akku (ca. 748 Wh). Laut Hersteller sind damit bis zu 70 km Reichweite möglich – natürlich immer abhängig von Fahrstil, Temperatur und Fahrergewicht.
Auf dem Papier positioniert sich der L1 damit klar über vielen Einstiegs-Scootern: mehr Akku-Kapazität, mehr Reserven am Berg und ein deutlich ausgeprägter Fokus auf Komfort durch Federung und breite, schlauchlose 10-Zoll-Reifen.
Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick:
- Motor: 500 W Nennleistung, bis zu 930 W Peak, 48 V, ca. 29 Nm Drehmoment
- Akku: 48 V, 15,6 Ah (ca. 748,8 Wh), fest verbaut
- Reichweite (Herstellerangabe): bis zu 70 km
- Höchstgeschwindigkeit: eKFV-konforme 20–22 km/h (gedrosselt)
- Gewicht: ca. 28,4 kg
- Zuladung: bis 106,6 kg
- Bereifung: 10 x 2,75 Zoll, schlauchlose Gummireifen
- Federung: ShocFree-Federung mit Schwinge + einstellbaren Federn vorne und hinten
- Bremsen: Scheibenbremsen vorne und hinten + E-ABS
- Lenkerhöhe: verstellbar von ca. 1130–1330 mm
- Wasserdichtigkeit: IP54
- Sicherheit: ABE / eKFV-konforme Straßenzulassung, 360°-Beleuchtung mit Licht und Blinkern
- Bedienung: 4,5″ LCD-Display, NFC-Schloss & Zahlencode-Sperre
Aufbau & Verarbeitung: stabil statt ultraleicht
Beim ersten Anfassen wird sofort klar: Der AUSOM L1 spielt in der „stabil & satt“-Liga. Der Rahmen wirkt massiv, das Lenkrohr steif, das Deck breit und verwindungsarm. Das geht allerdings direkt aufs Gewicht – die knapp 28 kg merkst du sofort, sobald du den Roller eine Treppe hoch- oder in den Zug tragen willst.
Für mich ist das ganz klar ein Punkt, den man vor dem Kauf wissen muss: Dieser Roller ist kein superkompakter Leichtbau-Scooter für den Bahn-Pendler, der ständig umsteigen und tragen muss. Er fühlt sich eher an wie ein kleiner, sehr solider Stadt-Cruiser, den man zum Beispiel aus dem Auto holt, zur Arbeit oder in die Stadt fährt und abends wieder einlädt.
Die Spaltmaße, Schweißnähte und Verschraubungen wirken hochwertig. Auch die Klappmechanik macht einen vertrauenerweckenden Eindruck, was bei schweren Scootern extrem wichtig ist. Nichts klappert, nichts wirkt billig.
Fahrkomfort: ShocFree-Federung & breite 10-Zoll-Reifen
Ein Highlight des AUSOM L1 ist die ShocFree-Federung. Ausom setzt hier auf eine Kombination aus Schwinge und einstellbaren Federn, vorne wie hinten. In Verbindung mit den 10 x 2,75 Zoll schlauchlosen Gummireifen schluckt der Roller Unebenheiten, Risse und Kanten sehr effektiv.
In der Praxis bedeutet das: Kopfsteinpflaster, schlechte Radwege oder kleine Wurzeln auf Waldwegen sind mit dem L1 deutlich entspannter zu fahren als mit günstigeren, ungefederten Scootern. Der Roller bleibt dabei immer erstaunlich ruhig und kippstabil – da merkt man das höhere Eigengewicht plötzlich als Vorteil.
Die Federung kannst du über eine Mutter an der Feder anpassen. Willst du es straffer oder komfortabler, lässt sich das mit einem C-förmigen Schlüssel einstellen. So kannst du den Scooter ein bisschen auf dein Gewicht und deinen Fahrstil trimmen.
Motor & Fahrverhalten: 500 W mit Reserven
Der 500-Watt-Motor (mit bis zu ca. 930 W Peak) passt sehr gut zum Charakter des Scooters. Dank 48 V-System zieht der AUSOM L1 von unten heraus kräftig an und erreicht die gedrosselten 20–22 km/h sehr schnell. In der Praxis gibt es drei Fahrmodi:
- Eco: ca. 10 km/h – ideal für entspannte Mitfahrer und Fußgängerbereiche
- Sport: ca. 15 km/h – guter Allround-Modus für Radwege
- Race: bis zur Höchstgeschwindigkeit (eKFV-konform)
Gerade im Race-Modus fühlt sich der Roller sehr agil an, ohne nervös zu werden. Leichte Anstiege steckt er souverän weg. Bei längeren, steilen Rampen merkt man, dass es „nur“ 500 W sind – für einen legalen ABE-Scooter ist das aber absolut im soliden Bereich.
Die Höchstgeschwindigkeit ist, wie vorgeschrieben, auf 20 km/h begrenzt (auf dem Tacho können es wegen Toleranzen ca. 21–22 km/h sein). Auch wenn sich das erstmal wenig anhört: Durch den kräftigen Antritt und die stabile Lage fühlt sich der Scooter keineswegs langsam an.
Akku & Reichweite: 70 km in der Theorie – was geht realistisch?
Der 48 V Akku mit 15,6 Ah bringt es auf rund 748,8 Wh – für einen E-Scooter eine wirklich üppige Kapazität. AUSOM gibt bis zu 70 km Reichweite an. Wie immer bei solchen Angaben ist das unter Idealbedingungen gerechnet.
Realistisch abhängig von:
- deinem Gewicht,
- Temperatur (Stichwort Winter),
- Topographie (flach vs. viele Höhenmeter),
- und deinem Gasfinger (Eco vs. Race).
Typischerweise wirst du mit gemischter Fahrweise im Alltag bei etwa 40–50 km landen – was für einen Pendler-Scooter mehr als ordentlich ist und locker für mehrere Tage Arbeitsweg oder lange Wochenendtouren reicht.
Geladen wird der Akku klassisch mit einem 54,6 V Netzteil und etwa 1,5 A. Die komplette Ladung dauert rund 11 Stunden, also ein typischer „über Nacht“-Lader – dafür musst du nicht ständig an die Steckdose.
Bremsen, Sicherheit & ABE: legal unterwegs
Beim Thema Sicherheit macht der AUSOM L1 vieles richtig. Du bekommst:
- Scheibenbremsen vorne und hinten für kräftiges, dosierbares Bremsen,
- E-ABS / Motorbremse zur zusätzlichen Verzögerung,
- 360°-Lichtsetup mit Frontlicht, Rücklicht und Blinkern,
- eKFV-konforme ABE – der Roller ist also in Deutschland offiziell zugelassen.
Gerade die Blinker sind im dichten Stadtverkehr ein echter Mehrwert. Du musst nicht mehr mit einer Hand am Lenker hektisch Zeichen geben, sondern kannst ganz entspannt über den Schalter anzeigen, wohin du willst.
Die Bremsperformance ist satt und gut kontrollierbar. Vollbremsungen fühlen sich stabil an, ohne dass der Roller vorne eintaucht oder unruhig wird – natürlich immer abhängig vom Untergrund.
Wichtig: Durch die ABE und eKFV-Konformität kannst du dir problemlos ein Versicherungskennzeichen holen und bist dann legal auf Radwegen und Straßen unterwegs.
Display, NFC-Schloss & Bedienung
Die Bedienung des AUSOM L1 ist modern gelöst. Das große 4,5″ LCD-Display zeigt dir Geschwindigkeit, Fahrmodus, Akkustand und weitere Infos klar lesbar an. Die Tasten am Lenker fühlen sich wertig an, der Daumengas-Hebel ist gut dosierbar.
Ein nettes Highlight ist das NFC- und Passwort-Schloss: Statt klassischem Schlüssel kannst du den Roller mit einer NFC-Karte oder einem Zahlencode entsperren. Das ist im Alltag super praktisch – besonders, wenn du dazu neigst, Schlüssel zu verlegen.
Alltagstauglichkeit: Faltmechanismus, Lenkerhöhe & Gewicht
Der AUSOM L1 lässt sich in wenigen Sekunden zusammenklappen und passt dann problemlos in die meisten Kofferräume oder in die Ecke im Büro. Die Maße im gefalteten Zustand liegen bei rund 1250 x 690 x 560 mm.
Der Lenker ist höhenverstellbar (ca. 1130–1330 mm) und damit für Fahrer von etwa 1,40 bis 2,00 m geeignet. Das macht den Roller auch für Familien spannend, in denen mehrere Personen mit unterschiedlichen Körpergrößen den Scooter nutzen wollen.
Das Gewicht von knapp 28,4 kg bleibt aber der große Kompromiss: Für „mal eben“ drei Stockwerke hoch ohne Aufzug ist das nicht angenehm. Wenn dein Alltag viel Treppe + ÖPNV bedeutet, ist der L1 nur bedingt ideal.
Für wen lohnt sich der AUSOM L1 ABE?
Der AUSOM L1 ABE lohnt sich besonders, wenn …
- du einen stabilen, komfortablen E-Scooter mit großer Reichweite suchst,
- du hauptsächlich auf Radwegen und Straßen unterwegs bist und legale ABE wichtig ist,
- du Wert auf Komfort (Federung, breite Reifen) und eine ruhige Straßenlage legst,
- du den Roller eher aus dem Auto oder von zu Hause aus nutzt – und weniger täglich viele Treppen steigen musst.
Weniger geeignet ist der L1, wenn …
- du unbedingt einen superleichten, extrem portablen Scooter für Bahn & Bus brauchst,
- du den Roller regelmäßig mehrere Stockwerke tragen musst,
- du eher auf ultrakompakte City-Flitzer stehst.
Preis & Deals: warum ich Geekbuying hier nach vorne stelle
Mein Testgerät stammt von Geekbuying. Gerade im Rahmen von Aktionen und Rabattcodes ist der AUSOM L1 dort häufig deutlich unter der unverbindlichen Preisempfehlung zu haben. Auch andere Händler wie Amazon oder Mediamarkt listen den Scooter regelmäßig, oft mit attraktiven Angebotspreisen.
Da der aktuelle Preis je nach Aktion und Zeitpunkt stark schwanken kann, lohnt es sich, vor dem Kauf einmal die verlinkten Angebote zu vergleichen.
Fazit: stabiler Komfort-Scooter mit viel Reserven
Der AUSOM L1 ABE ist kein ultraleichtes Spielzeug, sondern ein ernstzunehmender Komfort-Scooter für Pendler und Alltagsfahrer, die Wert auf Reichweite, Fahrkomfort und Stabilität legen. ShocFree-Federung, großer Akku, ordentliche Bremsen und ABE machen ihn zu einer spannenden Alternative zu vielen bekannten E-Scootern in der 500-Watt-Klasse.
Wenn du weißt, dass du den Roller selten tragen musst und einen ruhigen, wertigen Fahrcharakter zu schätzen weißt, ist der AUSOM L1 definitiv einen Blick wert.
Transparenz-Hinweis: Der Scooter wurde mir über einen Partner-Deal zur Verfügung gestellt. Ich habe den Beitrag aber wie immer unabhängig erstellt. Wenn du über die oben eingebundenen Affiliate-Links kaufst, unterstützt du meinen Kanal und meinen Blog, ohne dass es für dich teurer wird. Vielen Dank!










































