MTB Alpencross mit Kind – Etappe 1: Ehrwald → Zams
Von der Zugspitze hinunter ins Inntal
Endlich geht es los. Nach monatelanger Planung, etlichen Karten-Sessions am Küchentisch und dem großen Packen am Vorabend stehen wir in Ehrwald am Startpunkt unseres Abenteuers: Alpencross mit Kind, von der Zugspitze bis zum Gardasee. Fünf Etappen, fünf Tage, zwei Räder, ein Vater, ein Sohn.
Finn ist neun. Ich bin zweiundvierzig. Zusammen sind wir 42+9 – das war von Anfang an unser inoffizieller Teamname für dieses Projekt.
Der erste Blick auf die Zugspitze von Ehrwald aus ist beeindruckend. Irgendwie surreal, wenn man weiß, dass man jetzt von hier aus lospedalt und erst in fünf Tagen am Gardasee ankommt. Die Jungs im Ort haben uns schon etwas komisch angeschaut – zwei Biker mit beladenen Rucksäcken, davon einer deutlich kleiner als der andere.
Die Route: Durch das Inntal nach Zams
Etappe 1 ist von der Streckenlänge her bewusst moderat gehalten – wir wollen ankommen, nicht ankämpfen. Von Ehrwald geht es zunächst raus aus dem Zugspitz-Massiv, dann ins Inntal hinunter. Das Gelände ist abwechslungsreich: Trail-Passagen, Forstwege, zwischendurch ein bisschen Asphalt, wo es nicht anders geht.
Finn macht das von der ersten Minute an richtig gut. Kein Gemecker, keine Fragen wann wir ankommen – er fährt einfach. Ich hatte im Vorfeld ein bisschen Sorge gehabt ob der Gepäcklast, aber sein Kinderrucksack sitzt gut und er hat von Anfang an seinen Rhythmus gefunden.
In Zams kommen wir am frühen Nachmittag an. Übernachtung in einem kleinen Gasthof – das hatten wir vorgebucht, das Risiko ohne Reservierung wollten wir nicht eingehen. Nach dem Duschen: Spielplatz, Eis, und der erste Kicker-Abend dieses Trips.
ZWEIUNDVIERZIG + NEUN
Unser kleiner Film zur ersten Etappe des AlpX-Abenteuers 2016:
Fazit Etappe 1
Ein perfekter Start. Nicht zu kurz, nicht zu lang – Finn war am Abend müde, aber glücklich. Ich auch. Das Wichtigste war, dass wir von Anfang an beide im gleichen Tempo unterwegs waren. Kein Hetzen, kein Warten – einfach fahren.
Ach ja: Die Badeshort hab ich übrigens trotzdem eingepackt. Sicher ist sicher – Gardasee, wir kommen!













