MTB Alpencross mit Kind – Etappe 4: Naturns → Kaltern
Vigiljoch-Gondel, Weinberge und der Kalterer See
Etappe 4 hat einen besonderen Dreh: Wir schummeln ein bisschen – und das mit voller Absicht. Von Aschbach bei Naturns nehmen wir die Gondel hoch zum Vigiljoch, fast 2.000 Meter Höhe. Das spart uns den ersten langen Uphill des Tages und gibt uns dafür einen herrlichen Downhill: Von oben führt ein netter Trail direkt hinunter nach Lana ins Tal.
Finn war begeistert von der Gondel. Für ihn war das kein Schummeln, das war ein Feature des Trips. „Papa, wenn wir schon mit dem Fahrrad über die Alpen fahren, dürfen wir die Gondel nehmen“ – das war sein Urteil, und ich kann dem nichts entgegensetzen.
Der Downhill vom Vigiljoch ist wirklich schön. Gut fahrbar, mit Ausblick auf Meran und das Etschtal. Finn ist hier richtig aufgeblüht – Downhill ist seine Lieblingsdisziplin, das war von Anfang an klar.
Durch Weinberge zum Kalterer See
Von Lana geht es weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wechselt: Aus dem hochalpinen Vinschgau sind wir jetzt in Südtirol-Bilderbuch-Terrain. Weinberge, Obstplantagen, Apfelreihen bis zum Horizont. Das riecht anders als die Berge oben – süßlicher, wärmer.
An den Montigler Seen vorbei (kurze Badepause – die Temperaturen sind jetzt sommerlich) führt die Route hinunter zum Kalterer See. Kaltern liegt weinbaugerecht auf den sanften Hügeln darüber, der See glänzt in der Nachmittagssonne.
Abends gibt es hier zum ersten Mal auf diesem Trip richtigen Südtiroler Wein. Das Etappenziel verdient das. Morgen sind wir am Gardasee – das ist jetzt spürbar nah.
ZWEIUNDVIERZIG+NEUN – Film zur vierten Etappe:
Tourdetails
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