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Lumos Ultra MIPS – Helm mit Blinker und Rücklicht. Klingt komisch, macht aber Sinn.
Nach den Weihnachtsferien war ich komplett außer Form – aber aufhören mit dem Radfahren kam trotzdem nicht in Frage. Das Problem war eher die Dunkelheit: kurze Tage, morgens und abends schwarz, und der Münchner Stadtverkehr in dem Zustand ist alles andere als spaßig.
Ich hatte den Lumos Ultra MIPS schon länger auf dem Schirm. Helm mit integriertem Bremslicht und Blinker – klingt auf den ersten Blick nach Spielerei, aber die Idee steckt dahinter ist eigentlich sehr vernünftig: weniger Kram zu befestigen, integriertes Licht, das nicht verloren geht. Jetzt haben meine Frau und ich ihn bestellt. Beide. Was der Helm taugt, erfährst du hier.
Was der Lumos Ultra kann
Der Helm macht drei Dinge, die zusammen wirklich Sinn ergeben – vor allem im Winter:
- Integrierte LED-Beleuchtung – 30 weiße LEDs vorne, 64 rote LEDs hinten. Kein separates Licht, das am Helm klemmt und verloren geht. Das Licht sitzt fest und sieht dabei noch gut aus.
- Blinker und Bremslicht – über eine Fernbedienung am Lenker oder per App steuerbar. Ich bin anfangs skeptisch gewesen, ob das im Alltag wirklich funktioniert. Tut es.
- Winter-Innenfutter – optional erhältlich, macht den Helm wintertauglich. Ohren warm, aber nicht überhitzt – passt.
- Bluetooth-App – Lichtmodi anpassen, zwei Helme synchronisieren. Einrichten dauert 5 Minuten, danach läuft alles automatisch.
Ich trage den Helm auch bei langen Touren wie dem Rennrad-Alpencross München–Gardasee nonstop – bei frühen Starts und späten Abfahrten macht gute Sichtbarkeit einen echten Unterschied.
Meine Eindrücke nach den ersten Wochen
Was mich am meisten überrascht hat: der Helm ist trotz der ganzen Technik nicht schwerer als ein normaler Helm. 370g – das merkt man kaum.
Die Sichtbarkeit ist wirklich ein anderes Level. Morgens im Dunkeln auf dem Radweg bin ich mit dem Lumos deutlich auffälliger als vorher mit einem kleinen Clip-on-Rücklicht. Autofahrer reagieren früher. Das ist kein Placebo-Effekt, das sieht man.
Blinker im Alltag: ich nutze sie tatsächlich. Nicht bei jeder Kurve, aber vor Abbiegern im Stadtverkehr macht es Sinn. Die Fernbedienung sitzt am Lenker und funktioniert zuverlässig auch mit Winterhandschuhen.
Tipp: Super Ergänzung dazu ist das Garmin Varia Rücklicht mit Radar.

Technische Details des Lumos Ultra
Hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Daten:
- Gewicht: 370 g
- Batterie: 3,7 V Lithium-Polymer-Akku, Laufzeit 4-10 Stunden, Ladezeit ca. 3 Stunden
- Verbindungen: Bluetooth 4.0
- Beleuchtung: LED vorne: 30 weiße LEDs für optimale Sichtbarkeit. Hinten: 64 rote LEDs für Rücklichtfunktion sowie gelbe LEDs für Blinker-Signale. Mit COB-LEDs für ein gleichmäßigeres und helles Lichtbild.
Fazit: Für wen lohnt sich der Lumos Ultra?
Für Alltagsradler und Pendler, die ganzjährig im Stadtverkehr oder auf Straßen unterwegs sind – klare Empfehlung. Das integrierte Konzept ist durchdacht und funktioniert in der Praxis.
Für reine MTB-Trails im Wald brauchst du das nicht. Aber wer wie ich mit Gravel oder Rennrad auf der Straße fährt, hat hier einen echten Mehrwert.
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Dein Heiko von Bergbiker.com
* Affiliate-Link. Für dich ändert sich der Preis nicht, ich bekomme eine kleine Provision.
Mehr Sicherheit auf dem Rad: auf der München-Paris-Tour Ep. 1 habe ich gelernt, dass man auf europäischen Straßen sichtbar sein muss – Helm mit integrierten Lichtern ist da Gold wert.













