Himiway D5 2.0 Upgrade: 20 Ah Akku, Straßenreifen & neue Sattelstütze im Praxistest
Das Himiway D5 2.0 war schon ab Werk beeindruckend – aber nach mehreren Pendeltouren auf meinem 40-km-Arbeitsweg wollte ich mehr Reichweite, weniger Lärm und eine bessere Sitzposition. Drei Upgrades später ist das Rad deutlich näher an meinem Ideal. Und mit dem neuen 20 Ah Akku bin ich 74 km bei 759 Höhenmetern gefahren – und hatte am Ende noch 30% Akku übrig.
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Warum die Upgrades?
Ich pendle mit dem Himiway D5 2.0 regelmäßig zur Arbeit: 40 km hin, 40 km zurück, insgesamt 700 Höhenmeter. Der Serienakku hat das problemlos geschafft – aber ich wollte wissen, wie weit der neue 20 Ah Akku wirklich trägt. Gleichzeitig haben mich die grobstolligen Originalreifen gestört: laut, spürbar, und für meinen hauptsächlich asphaltierten Pendelweg einfach überdimensioniert.
Die drei Upgrades im Überblick:
- 20 Ah Akku – 240 Wh mehr Kapazität, +33% Reichweite gegenüber dem Serienakku
- Straßenreifen / Slicks – deutlich leiser, effizienter, trotzdem tauglich für Forst- und Waldwege
- Längere Sattelstütze – für meine 1,80 m war die Serienversion zu kurz
Der neue 20 Ah Akku – was ändert sich wirklich?
Der neue 20 Ah Akku für das Himiway D5 2.0 fasst 960 Wh – 240 Wh mehr als der Serienakku. Das entspricht einem Reichweitenzuwachs von rund 33%. Vollgeladen zeigt er 54,4 Volt.
Optisch fällt der Unterschied kaum auf: etwa 3–4 cm Mehrhöhe, aber er fügt sich nahtlos ins Rahmenbild ein. Der Einbau ist denkbar einfach: Schlüssel rein, alter Akku raus, neuer Akku rein – fertig.
Praxisergebnis: 74 km, 759 Höhenmeter, ~24 km/h Schnitt – und am Ende noch 30% Akku übrig. Im Flachland sind 130–140 km realistisch. Getestet mit 100 kg Fahrergewicht, durchgehend im Automodus.Clou: Beide Akkus zusammen – 720 Wh + 960 Wh = 1.680 Wh. Damit sind Touren von 200–300 km möglich. Genug für Bikepacking ohne Ladestopp.
Der 20 Ah Akku passt übrigens auch auf den Himiway A7 Pro – den teste ich als Nächstes.

Straßenreifen statt Stollen – lohnt sich das?
Die Originalreifen des D5 2.0 sind grobstollig – gut für Sand und Trails, aber für den Alltag auf Asphalt zu viel. Die Leute haben mir immer hinterher geschaut, als ob ein Bagger angefahren käme.
Ich habe auf ZUKKA Fat Bike Slicks in 20 x 4.0 Zoll gewechselt. Das Ergebnis:
- Deutlich leiser – auf Asphalt nahezu lautlos
- Spürbar effizienter – weniger Rollwiderstand, etwas weniger Akkuverbrauch
- Auf Forst- und Waldwegen noch ausreichend Grip
- Montage: mit gewöhnlichem Reifenheber, kein Spezialwerkzeug nötig

Längere Sattelstütze – kleines Upgrade, großer Effekt
Die Serienstütze des D5 2.0 war für meine 1,80 m zu kurz. Lösung: eine UPANBIKE Aluminium-Sattelstütze, 45 cm, mit Mikro-Einstellklemme. Wenn der Durchmesser nicht exakt passt, hilft ein Adapter/Shim.

Technische Daten: Himiway D5 2.0 mit 20 Ah Akku
| Neuer Akku | 20 Ah / 960 Wh (vollgeladen: 54,4 V) |
| Serienakku | 720 Wh |
| Reichweite bergig (700 Hm) | 100+ km |
| Reichweite Flachland | 130–140 km |
| Beide Akkus kombiniert | 1.680 Wh → bis zu 300 km |
| Testgewicht Fahrer | 100 kg |
| Fahrmodus (Test) | Automodus durchgehend |
| Eigengewicht Bike | 42 kg |
| Nutzlast | 200 kg |
| Scheibenbremsen | 200 mm vorne / 180 mm hinten |
| Unterstützung bis | 27,5 km/h (innerhalb 10% Toleranz) |
| Akku kompatibel mit | Himiway D5 2.0 und A7 Pro |
Fazit: Lohnt sich das Upgrade?
Ja – und zwar deutlich. Der 20 Ah Akku ist das stärkste Argument: Wer regelmäßig lange Strecken oder bergige Touren fährt, bekommt damit eine Reichweite, die in dieser Preisklasse einmalig ist. Die Slicks sind das günstigste Upgrade mit dem sofort spürbaren Effekt. Die längere Sattelstütze ist Pflicht für Fahrer über 1,75 m.
Das Himiway D5 2.0 gehört zu meinen Lieblingsbikes – und mit dem 20 Ah Akku ist es nochmal deutlich besser geworden.
Kamera & Equipment im Video
Das Video wurde mit der Insta360 X5 an einem 3-m-Carbon-Selfie-Stick aufgenommen. GPS-Tracking über die Garmin Fenix.
Das erste Himiway D5 2.0 Video
Noch kein Fan des D5 2.0? Hier das ausführliche erste Video mit allen Details zum Bike:
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