Himiway A7 2.0 im Test: 80 km Pendelweg, 760 Höhenmeter – und noch Akku übrig
Bitte akzeptieren Sie YouTube-Cookies, um dieses Video abzuspielen. Wenn Sie dies akzeptieren, greifen Sie auf Inhalte von YouTube zu, einem Dienst, der von einer externen dritten Partei bereitgestellt wird.
Wenn Sie diesen Hinweis akzeptieren, wird Ihre Wahl gespeichert und die Seite wird aktualisiert.
Ein vollgefedertes Urban E-Bike für unter 2.000 Euro, das auf meinem echten Arbeitsweg zum Schliersee fast 95 km Reichweite schafft – und dabei noch Spaß macht. Das ist das Himiway A7 2.0. Hier ist mein ehrlicher Praxistest.
⚡ Himiway A7 2.0 – Schnellcheck
- Motor: Annada R530 Hinterradnabenmotor, 48V / 250W / 70 Nm
- Akku: 48V, 15 Ah (720 Wh) – Samsung/LG 21700 Zellen
- Reichweite: 60–80 km (Herstellerangabe) / bis 95 km in der Praxis
- Fahrwerk: Vollfederung – Gabel 120 mm, Hinterbau 90 mm
- Schaltung: Shimano Altus 8-Gang
- Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen Tektro, 180 mm
- Reifen: 27,5 × 2,4 Zoll mit Reflexstreifen
- Gewicht: 38 kg | Zuladung: 200 kg
- Preis: 1.999 € | Mit Code BERGBIKER50: 1.949 €
Unboxing: Verpackung wie ein Kunstwerk
Ich habe in den letzten Jahren viele E-Bikes ausgepackt – aber die Verpackung des Himiway A7 2.0 war wirklich außergewöhnlich. Der Schaumstoff ist exakt auf das Bike zugeschnitten, jedes Teil sitzt millimetergenau. Das klingt nach einer Kleinigkeit, sagt aber viel über die Sorgfalt aus, die in das Produkt geflossen ist.
Der Aufbau selbst ist überschaubar: Lenker und Vorderrad montieren, Sattelstütze einstellen, fertig. Wer zweifelt, findet Anleitungen und Tutorial-Videos – oder nutzt das Himiway Händlernetzwerk für einen komplett aufgebauten Lieferservice.
Technik im Detail: Was steckt im A7 2.0?
Rahmen und Fahrwerk
Der 6061-Aluminiumrahmen ist leicht, aber das Bike bringt durch Motor, Akku und Fahrwerk trotzdem 38 kg auf die Waage – für ein Fully mit dieser Ausstattung ein fairer Wert. Das Besondere: Das A7 2.0 ist ein echtes Fully, also vollgefedert. Die hydraulische Federgabel schluckt mit 120 mm Federweg Asphaltschäden und kleinere Hindernisse souverän, der Viergelenk-Hinterbau mit 90 mm Federweg erledigt den Rest. Für ein Urban Bike ist das außergewöhnlich – und auf meinem Pendelweg durch den Voralpenraum ein echter Vorteil.
Die Federgabel lässt sich sperren (Lockout), die Zugstufe ist einstellbar, und eine Rändelmutter ermöglicht die Anpassung der Federhärte ans eigene Gewicht.
Motor und Akku
Verbaut ist der Annada R530 Hinterradnabenmotor – ein Markenmotor, kein No-Name. Das merkt man: Der Antrieb ist leise, vibrationsarm und kraftvoll. 70 Nm Drehmoment bedeuten, dass auch steile Anstiege kein Problem sind. Der Motor sitzt in der Hinterradnabe, was einen klaren Vorteil gegenüber Mittelmotoren hat: Kassette, Kette und Kettenblatt verschleißen deutlich langsamer, weil die Motorkraft nicht über den Antriebsstrang läuft.
Der Akku (48V, 15 Ah, 720 Wh) steckt an der Unterseite des Rahmens und ist kompatibel mit dem Himiway D5 2.0 – wer beide Bikes hat, braucht nur einen Reserve-Akku für das ganze Fuhrpark.
Display und Fahrmodi
Das 3,5″-Farbdisplay ist hell genug für direkte Sonneneinstrahlung. Es zeigt neben Geschwindigkeit, Akku und Unterstützungsgrad auch an, wie stark der Motor gerade eingreift – eine praktische Hilfe beim Einschätzen der restlichen Reichweite.
Das A7 2.0 bietet drei Fahrmodi:
- Auto-Mode: Das Bike erkennt selbst, was gebraucht wird – am Berg mehr Power, auf der Ebene weniger. Mein Favorit.
- Manuell (5 Stufen): Von Eco+ bis Turbo, alles frei wählbar.
- Sensor-Modus: Umschaltbar zwischen Drehmomentsensor (natürliches Fahrgefühl, reagiert auf Trittstärke) und Trittfrequenzsensor (gleichmäßige Unterstützung, gut für höhere Geschwindigkeiten).
Schaltung und Bremsen
Die Shimano Altus 8-Gang-Schaltung ist perfekt eingestellt – knackige, geräuschlose Gangwechsel ohne Springen. Ich hätte hier nicht mal eine XT gebraucht. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro (180 mm vorne und hinten) bieten auch bei Nässe und langen Abfahrten zuverlässige Verzögerung.
Ausstattung
Was mir besonders gut gefällt: das integrierte Rücklicht mit Bremslichtfunktion. Es ist elegant in den Rahmen eingelassen und von der Seite sichtbar – viel besser als externe Lösungen. Der MIK-HD-kompatible Gepäckträger hinten (Tragkraft 54 kg) ermöglicht das schnelle Wechseln von Zubehör wie Taschen oder Körben. Der Vorbau ist 0–60° verstellbar – ideal für unterschiedliche Körpergrößen und Fahrstile.
Praxistest: 80 km Pendelweg zum Schliersee
Der echte Test war mein Arbeitsweg von Egling im Münchner Süden zum Schliersee – knapp 40 km pro Strecke, 375 Höhenmeter bergauf. Mit Rückweg also 80 km und rund 760 Höhenmeter gesamt. Keine Testparcours, kein flaches Gelände – echter Voralpenraum.
Fahrgefühl
Das A7 2.0 fährt sich anders als ein Fatbike. Agiler, direkter. Die 27,5 × 2,4 Zoll Reifen sind schmal genug für hohe Geschwindigkeit auf Asphalt, aber breit genug für Waldwege und Schotter – auf meiner Strecke gab es beides. Der Lenker mit seiner leichten Hollandrad-Geometrie sitzt bequem, ohne den Rücken zu belasten. Meine Frau Julia, die das Bike vor der Abreise zur Arbeit getestet hat, war sofort begeistert: leise, komfortabel, intuitiv.
Im Auto-Mode beschleunigt das Bike auf fast 28 km/h und regelt dann sauber auf 27,5 runter. Der Drehmomentsensor reagiert auf den eigenen Krafteinsatz: je mehr ich trete, desto mehr unterstützt der Motor – das gibt ein sehr natürliches, sportliches Fahrgefühl.
Bergauf
70 Nm machen Steigungen entspannt. Auf dem „Angstberg“ meiner Rückroute (steil, letzter Akkubalken) bin ich mit 14 km/h hochgekommen – unter echten Bedingungen, mit fast leerem Akku. Wer weniger tritt, kommt selbstverständlich auch hoch.
Reichweite: Hersteller vs. Realität
Himiway gibt 60–80 km an. Ich hatte nach 80 km und 760 Höhenmetern noch gut einen Akkubalken – hochgerechnet eine Gesamtreichweite von rund 95–100 km auf bergiger Strecke. Das schlägt die Herstellerangabe deutlich. Im Flachland dürften locker 120+ km drin sein. Entscheidend ist natürlich der eigene Fahrstil: Wer viel mitpedaliert, fährt weiter.
A7 vs. A7 Pro – welches ist das Richtige?
Das A7 2.0 hat einen Hinterradnabenmotor, das A7 Pro einen Mittelmotor. Der Mittelmotor liefert direkteres Ansprechverhalten und harmoniert besser mit der Schaltung, verschleißt aber Kette und Kassette schneller. Der Hinterradnabenmotor ist wartungsärmer und leiser – ideal für den Alltag. Wer hauptsächlich pendelt oder Touren fährt, ist mit dem A7 2.0 gut bedient. Wer technisches Gelände oder steilste Anstiege plant, schaut sich den A7 Pro an.
Tipp: Die perfekte Pärchen-Kombination
Wer zu zweit unterwegs ist: Das Himiway D5 2.0 (Fatbike, mehr Power, Blinker) und das A7 2.0 ergänzen sich ideal. Die Akkus beider Bikes sind untereinander kompatibel – ein Reserve-Akku reicht für beide. Mit dem großen 20-Ah-Akku (960 Wh) als Erweiterung ist die Reichweite beider Bikes nochmals deutlich höher.
✅ Pro
- Vollfederung für diesen Preis – einzigartig
- Markenmotor (Annada R530), leise und kraftvoll
- Reale Reichweite deutlich über Herstellerangabe
- Shimano Altus – sauber eingestellt, keine Wünsche
- Integriertes Bremslicht – sicherheitsrelevant und schick
- MIK-HD-Gepäckträger – sofort kompatibel
- Akkukompatibilität mit D5 2.0
- Preis-Leistung: 1.999 € für dieses Paket ist unschlagbar
❌ Contra
- 38 kg – kein Leichtgewicht
- Keine Blinker (nur beim D5)
- Schiebehilfe nur bis 6 km/h
- Keine App / GPS-Integration
Fazit: Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber
Das Himiway A7 2.0 ist eines der besten Urban E-Bikes, die ich bisher getestet habe. Vollgefedert, mit Markenmotor, top verarbeitet – und zu einem Preis, bei dem die Konkurrenz oft noch auf eine einzige Federung verzichtet. Wer pendelt, Touren fährt oder einfach bequem und schnell von A nach B will, trifft hier eine sehr gute Wahl.
Mit dem Gutscheincode BERGBIKER50 sparst du 50 € direkt beim Kauf.
Links und Zubehör
Alle Links mit * sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft. Das Bike wurde mir von Himiway für diesen Test zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt unabhängig.
🤖 KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (Claude, Anthropic) erstellt und redaktionell geprüft.














































